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Allgemeine Informationen

Institut für Praktische Theologie und Religionspsychologie
Schenkenstrasse 8-10, 5OG 038
1010 Wien
Tel.: +43-1-4277-32801

jeanine.lefevre@univie.ac.at

Öffnungszeiten des Sekretariats:

Mo-Fr, 9-13 Uhr

 

 

Aktuelles

Öffnungszeit - Sekretariat

Das Sekretariat ist bis 24. Mai 2013 wegen Erkrankung geschlossen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Sprechstunde Prof. Engemann

Die Sprechstunde von Prof. Engemann entfällt am 16. Mai und 23. Mai 2013.

Sprechstunde während des Lehrbetriebs: donnerstags 16-17 Uhr (ggf. nach Vereinbarung).

Sprechstunden während der vorlesungsfreien Zeit finden nach Vereinbarung statt. In diesen Fällen wenden Sie sich zur Terminvereinbarung bitte an die Institutsreferentin, Jeanine Lefèvre (jeanine.lefevre@univie.ac.at).

 

Otto Haendler
Otto Haendler

24.-26. Mai 2013: Otto Haendlers Impulse für die Praktische Theologie des 20. und 21. Jahrhunderts

Symposion anlässlich des Erscheinens von Band 1 der kommentierten Edition der Schriften und Vorträge Otto Haendlers zur Praktischen Theologie vom 24.-26. Mai 2013 in Neuenkirchen bei Greifswald

> Programm und Anmeldeformular 

 

9.-12. April 2014: Internationale Tagung "Menschsein und Religion"

Internationale Tagung des Instituts für Praktische Theologie und Religionspsychologie der Evangelisch-Theologischen Fakultät Wien an der Universität Wien.

Die theologische Kritik und Begleitung der religiösen Praxis einer Gesellschaft steht letztlich im Dienste des Menschseins des Menschen. Religiöse Praxis ist nur insofern eine gute Empfehlung, als sie dazu beiträgt, dass der Einzelne durch eine entsprechende Glaubenskultur als Mensch zum Vorschein kommt, dem insbesondere die Erfahrungen von Freiheit und Liebe zugänglich sind. Die Gesellschaftsdiagnosen der letzten drei Jahrzehnte erkennen, dass Menschen heute vor besonderen Herausforderungen stehen, wenn es gilt, ein eigenes Leben zu führen, das sie als Ausdruck ihrer Freiheit und des Gewährens bzw. Empfangens von Zuwendung verstehen können. Angesichts dessen ist im Blick auf die gegenwärtige Praxis des Christentums kritisch zu fragen, inwieweit sie dem Menschsein des Menschen angemessen Rechnung trägt und Menschen nicht vor die groteske Alternative stellt, gerne Mensch oder religiös zu sein.

Die Tagung „Menschsein und Religion“ nimmt u. a. jene Ressourcen der Glaubenskultur des Christentums genauer in den Blick, die dem Menschen sich als Mensch zu verstehen geben, ohne von ihm zu fordern, mehr oder anderes als Mensch zu sein. Dazu gehört es, solche Praxisformen des Christentums (bestimmte Gottesdienst- und Predigtkulturen, Spiritualitätsformen usw.) zu analysieren, in denen Mensch zu sein faktisch als Vorwurf zur Sprache kommt. Als nicht minder problematisch erweisen sich jene (meist impliziten) Glaubensempfehlungen, die das Führen eines selbstbestimmten Lebens und die damit verbundenen Aneignung eines eigenen Willens diskreditieren. Entsprechende „Botschaften“ zirkulieren im gesamten Zeichenensemble des Christentums (Kunst, Liedgut, Gebetskultur, Architektur usw.). Dabei gerät nicht selten sogar die Wahrung der Würde des Menschen ins Hintertreffen. Als verbindliches Grundprinzip ist ihr jedoch nicht nur bei der ethischen Erörterung medizinischer, pädagogischer oder politischer Vorhaben Aufmerksamkeit zu schenken, sondern auch bei der Gestaltung und Begründung religiöser Praxis.

Das Thema der Tagung lässt eine Vertiefung des Dialogs zwischen (Praktischer) Theologie, (Praktischer) Philosophie, Religionspsychologie und Neurobiologie wünschenswert erscheinen. Die mit dem Thema verbundene Problemanzeige ist selbst aus dem Diskurs hervorgegangen, der zwischen den genannten Disziplinen in den vergangen Jahren geführt worden ist. Es ist Zeit für eine Zwischenbilanz.

Tagungsstruktur:

Geplant ist eine Tagung, auf der Vorträge, Diskussionen und Workshops gleichermaßen zur Geltung kommen. 

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